30. Januar 10 
Offizielles Preistrommeln und -pfeifen
   
 

Die Jungi Garde hat sich auch dieses Jahr hervorragend geschlagen.

Unsere Pfeifer/innen mit Tristan Baumgartner, Steffen Biniasch, Celine Correncourt, Stephi Roth, Marc Müller und Nathalie Stalder haben sich in der Gruppe den hervorragenden zweiten Platz erpfiffen. Dies ist umso erstaunlicher, da sie bei den vorgängigen Übungen, Intärns ausgenommen, nie komplett waren. Es stellt sich die Frage, ob nicht noch mehr drin liegt, wenn sie die Übungen regelmässiger besuchen würden?

Ganz toll ist auch das Ergebnis der Gemischten Gruppe der Jungen. Auch sie erreichte den tollen zweiten Platz. Besetzt war die gemischte Gruppe mit der ganzen Pfeifergruppe verstärkt durch Mirjam Grieder und den Tambouren Florian Freuler, Luca Heitz und Kevin Martin. Geschlagen wurden sie nur von einer „Wilden Gruppe“. Für mich sind die Jungen der VKB die wahren Sieger. Ist es doch bedeutend einfacher, wenn man im eigenen Verein keine geeigneten Trommler oder Pfeifer findet, sich anderswo entsprechenden Ersatz zu besorgen, da man aus einem grösseren Reservoir schöpfen kann.

Beide Tambourengruppen schafften es in den Final. Die Gruppe mit Kevin Martin, Florian Freuler und Luca Heitz verpassten das Treppchen nur knapp und wurden mit dem tollen 4. Rang belohnt. Die andere Gruppe mit Fabian Rauschenbach, Marc Sprunger und Cédric Pauli trommelte sich auf den tollen 6. Rang. Die VKB war als einzige Clique bei den Tambourgruppen mit 2 Gruppen in Final vertreten.

Im Einzel bei den Tambouren schlugen sich beide Teilnehmer hervorragend, erreichten doch beide den Final. Luca Heitz steigert sich von Jahr zu Jahr und erreichte den tollen 6. Platz. Florian Freuler schaffte es, nach einem Jahr Unterbruch, auch wieder in den Final und trommelte sich knapp hinter Luca auf den 8. Platz.

Bei den Jungen Pfeifern haben sich zwar mehr Teilnehmer als bei den Tambouren der Jury gestellt. Leider war das Glück nicht allen hold, denn nur Stephi Roth erreichte den Final. Stephi erpfiff sich den guten 15. Rang.

Bei den Alten ist die VKB leider nicht so prominent vertreten. Die beiden einzigen Tambouren, die es in den Final schafften, konnten nicht mit der absoluten Spitze mithalten. Bei Johnny Botteselle muss jemand Leim aufs Fell gestrichen haben, blieben seine Doublés doch teilweise am Fell kleben. Trotz dieses Handicaps trommelte er sich auf den 13. Platz.

Fabian Stalder trommelte eigentlich sehr gut. Nur macht es wenig Sinn eine Abkürzung zu nehmen und einfach einen Vers wegzulassen und bei einem anderen Vers den Text zu ändern. Fabian wurde für seinen Auftritt mit dem vorletzten und 16. Rang belohnt. Um den Frust runterzuspülen hat er einen halben Meter Bier gewonnen.

Bei den Alten Pfeifern hat sich nur ein VKBler beteiligt. Leider nicht mit dem gewünschten Erfolg.


   

Zudem hat keine Pfeifergruppe und folglich auch keine Gemischte Gruppe der VKB teilgenommen. Ich finde das sehr schade. Ich hoffe, dass sich im nächsten Jahr ein paar jüngere Stammpfeifer, verstärkt durch ältere Herren, finden, um die VKB am Offiziellen zu vertreten.

Es kann nicht sein, dass die VKB, als älteste, renommierte Clique, sich dieser Herausforderung nicht stellt. Ich appelliere an die jungen Stammpfeifer- und Tambouren das Heft in die Hand zu nehmen.

 

Bei den Tambouren habe sich drei VKB Gruppen angemeldet. Alle haben recht deutlich am Final vorbeigetrommelt. Da Däni, das ist der nette Mann, der in den Trams von den Top Secret Plakatten lächelt, kurzfristig ins Spital musste, wurde ich am Freitag kurz vor Feierabend in eine Gruppe nach nominiert, um wenigsten das Startgeld zurück zu bekommen. Es war für mich ein tolles Erlebnis mit Dario und Fabian in einer Gruppe, wenn auch ohne Chancen, am Offiziellen teilnehmen zu können. Jungs es tut mir leid, dass ich euch nicht in den Final getrommelt habe, aber wenn im Alter halt die Doublés am Reifenrand verdrückt werden, ist kein Blumentopf zu gewinnen.

In der neugeschaffenen Konkurrenz Solo/Duo haben diverse Duo’s mitgemacht. Alle hatten den Plausch und haben auch respektable Ergebnisse erzielt. Leider schaffte es bei diesem hochstehenden Wettbewerb keine VKB-Gruppierung in den Final. Einzig Dario Ammann schaffte es mit seiner Schwester Giulia (Naarebaschi) in den Final.

 

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Gedanken loswerden

Ich finde „Wilde Gruppen“ sollten in der Gemischten, Pfeifer- und Tambouren-konkurrenz nicht gestattet sein.

Ich erinnere mich mit Freude an „Früher“, als der VKB-Tisch am Abend voll besetzt war. Ich weiss, wir hatten viele Anlässe im Jubiläumsjahr. Im 2011 ist kein VKB-Jubiläum und ich hoffe, dass, wie früher die VKB-Tische wieder bis auf den letzten Platz besetzt sind. Das „Offizielle“ ist ein toller Anlass und wir sind das unseren VKBlern, die den Finaleinzug geschafft haben, schuldig.

Alle jenen, die von ihrem Abschneiden enttäuscht sind, sage ich, es gibt Wichtigeres. Lasst den Kopf nicht hängen und versucht es weiter. Lasst euch von den „Fachleuten“ im Saal, die alles besser wissen, nicht die Freude nehmen. Meist können sie es nicht besser, sonst würden sie auf der Bühne stehen. 

Es erfüllt mich immer wieder mit Stolz, wenn ich VKBler am Offiziellen, sei es in den Vorausscheidungen oder im Final, auf der Bühne sehe. Da sehen wir das Resultat der Bemühungen unserer Instruktoren.

Ihnen gebührt ein besonderer Dank.

 Merci und härzligi Gratulation

Jürg

 

Alle restlichen Resultate findet ihr auf www.offiziells.ch



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